Horizontal®-Therapie

Arthrose, Spat, HD/ED

Frakturen

Hufrehe

 


Bei der erfolgreichen Behandlung der Hufrehe durch Horizontal®-Therapie sind besonders ihre Fähigkeiten

• die Durchblutung zu beeinflussen,

• den Stoffwechsel zu fördern und

• Entzündungsprozesse zu hemmen

von großer Bedeutung.


Beeinflussung der Durchblutung

Die Horizontal®-Therapie kann gezielt in der Tiefe des Gewebes eine Minderdurchblutung (Vasokonstriktion), eine Mehrdurchblutung (Vasodilatation) oder auch ein Gefäßtraining durch abwechselnde Vasokonstriktion und Vasodilatation erzeugen.

Vasokonstriktion

Die Blutgefäße werden vom Sympathikus innerviert, der mit Frequenzen zwischen 0 Hz und 10 Hz arbeitet. Die so genannte Ruhefrequenz ist 2 Hz. Es kommt zur Vasokonstriktion wenn der Sympathikus mit 10 Hz gereizt wird und als Antwort 10 Aktionspotentiale erzeugt. Diese wandern zur Nervenendigung, wo es zur maximalen Freisetzung vom Neurotransmitter Noradrenalin kommt. Das Noradrenalin sorgt für eine Zusammenziehung der glatten Muskulatur, welche die Gefäße umschließt, wodurch die Gefäße mit dem Ergebnis der Vasokonstriktion verengt werden.

Eine solche Erzeugung der Vasokonstriktion folgt also dem Funktions-Nachahmungsprinzip, da die natürlichen Frequenzen des Sympathikus zur Stimulation genutzt werden.

Vasodilatation

Um eine Vasodilatation zu erzeugen kann das Prinzip der Nachahmung nicht eingesetzt werden, da es keinen Sinn machen würde mit 0 Hz – also überhaupt nicht - zu stimulieren. Hier wird mit der Ermüdung gearbeitet, d. h. es wird mit 100 Hz bewusst eine wesentlich höhere Frequenz als 10 Hz eingestellt. Dies bewirkt über 100 Aktionspotentiale in der Nervenendigung
eine zunächst zehnfach höhere Freisetzung von Noradrenalin, wodurch es kurzfristig zur Vasokonstriktion kommt. Aber schon nach kurzer Zeit ist die Nervenendigung leer (Ermüdung) und es kommt, wegen der nun fehlenden Freisetzung von Noradrenalin, zur Vasodilatation.

Förderung des Stoffwechsels

Indirekt stoffwechselerleichternde diffusionsfördernde Wirkungen durch einen so genannten elektrochemischen "Schütteleffekt" in der extrazellulären Matrix zwischen den Kapillaren und den stoffwechselmäßig zu versorgenden und zu entsorgenden Zellen.
 
Direkt stoffwechselerleichternde Wirkungen durch die Einflüsse der mittelfrequenten elektrischen Wechselfelder auf Enzyme und Substrate, so dass deren Begegnungswahrscheinlichkeiten an sich und ihre Begegnungswahrscheinlichkeiten in der richtigen Position erhöht werden.

Hemmende Wirkung auf Entzündungsprozesse

Peripher schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen durch Verteilung und Verminderung der lokalen Konzentrationen von Schmerz- und Entzündungsmediatoren mittels des elektrischen "Schütteleffekts".



Erfahrungsbericht „Sabrina“

Die 13jährige Warmblutstute „Sabrina“ litt an einer äußerst schmerzhaften, massiven Schwellung der Schultermuskulatur. Beide Schultern waren ballonartig geschwollen und so schmerzhaft, dass die Stute keinerlei Berührung, auch nicht im Ansatz duldete.
Dazu kam eine durchgemachte Rehe auf allen 4 Hufen, die mit „Eiereisen“ behandelt wurde und die Stute zusehends lahmen lies.

1. Hufbehandlung: 4.8.08

  • auf allen 4 Hufen einseitige Belastung außen
  • auf beiden Vorderhufen Hufgelenksflexion nach medial
  • vollkommen kontraproduktiver Eisenbeschlag, der ein Eiereisen darstellen sollte und der Belastungssituation des Gelenks nicht angepasst war.
  • Eisen war mit einer Gummiplatte komplett geschlossen
  • Alle 4 mittleren Strahlfurchen unter der Platte waren bis an die Strahllederhaut durchgefault.
  • Fühlig bei Berührung

Alle 4 Eisen nebst Platten entfernt, auf Barhuf umgestellt
Belastungssituation schnellstmöglich ändern, durch Ausdünnen der inneren Wände hinten, bis hin zum Zehenbereich
mittlere Strahlfurchen müssen tamponiert und desinfiziert werden.



Da wegen der Schmerzempfindlichkeit der Schultern eine direkte Anlage der HT dort nicht möglich war, wurde die Therapie über die Vorderbeine begonnen. So wurde die Rehe gleichzeitig mit der Schulter behandelt.
Es wurde täglich 45 min therapiert. Bereits nach der 3. Anwendung nahm die Schwellung etwas ab und die Stute lies vorsichtige Berührungen in der Nähe der Schulter zu.
Zum Ende der 1. Woche war ein normales Anfassen und Beklopfen der Schulter möglich, die Erwärmung war weg und die Schwellung deutlich zurückgegangen. Die gesamte Muskulatur begann sich zu lockern.

Ab sofort konnte die HT-Anlage direkt an der betroffenen Schulter angelegt werden und so noch gezielter wirken. Das führte nach Ablauf der 3. Behandlungswoche zu einer komplett abgeschwollenen und reizlosen Muskulatur.
Die Rehebehandlung erfolgt parallel dazu über die Hufe und nach Ablauf der 3 Wochen über Ganzkörpertherapie.

Unterstützend dazu erhielt die Stute stoffwechselunterstützende und entgiftende Phytotherapeutika, sowie ein organisches Mineralpräparat.

Nach knapp 4 Wochen konnte die Stute entlassen werden.

Weitere 4 Wochen später wurden die Hufe erneut huforthopädisch behandelt. Dabei zeigte sich, dass die Strahlfäule komplett abgeheilt war.
Laminare Hornkeile, die sich noch als Reste der Reheerkrankung gebildet hatten, hebelten den Huf nach oben / außen und wurden soweit als möglich entfernt, da sie sonst eine Eintrittspforte gebildet hätten.
Die Belastungssituation wurde durch Beraspeln von außen verändert und angepasst.

Zum Ziel des Erhalts der Barhufigkeit bleibt die Stute weiterhin in Huforthopädischer Betreuung.

Autor: Pro Vital Natur




Bänder- und Sehnenprobleme? - Rückenverspannungen? - Hufrehe?

Horizontaltherapie bietet Ihnen eine einfache, äußerst effektive nicht-medikamentöse Therapie Vermietung und Vertrieb von Patientengeräten und Therapiegeräten

Rehebehandlung mit HORIZONTAL®-THERAPIE / HT In Zusammenarbeit mit Huforthopädie

Anamnese:

5jährige Norikerstute, seit April 07 beim Besitzer, wurde als Zugpferd beschlagen gekauft. Nach 3 Tagen lösten sich die Eisen, diese wurden vom Hufschmied entfernt. Danach konnte die Stute nicht mehr belasten und zeigt starke Lahmheit auf allen 4 Beinen.
Die Stute wurde für unbestimmte Zeit (ca. 3 Monate) vom Tierarzt auf Rehe behandelt. Die Art der Therapie ist nicht bekannt, bis auf einen sichtbaren Querschnitt im li. Vorderhuf, der bis auf die Plättchenschicht reicht. Die Hufwand wurde quer durchgeschnitten.

Hufwand konnte nicht mehr tragen, das Pferd lag vor Schmerz fast ständig, war nicht
transportfähig. Eine huforthopädische Behandlung war nicht möglich, da sie nicht r stehen
konnte, bzw. nicht auf 3 Beinen belasten konnte.

Allgemeinzustand:

Stute liegt apathisch in ihrer Box, Augen sind trüb und stumpf im Blick, das Fell ist stumpf – Pferd will nicht mehr.

Nahziel: Schmerzen lindern

Fernziel: Stoffwechsel/Hufwachstum optimieren
              Herstellen einer optimalen und gesunden Hufsituation

13.10.07 Ankunft, Vorderhuf links, nach Vorbehandlung durch Tierarzt, bzw. ohne huforthopädische Behandlung



Hinterbeine vor jeglicher huforthopädischer Korrektur



Therapie:

Noch vor Ort wurden dem Pferd zur Schmerzlinderung Homöopathika (Belladonn, Nux
vomica Gingko billoba) verabreicht und eine 14tägige Horizontaltherapie (HT) durchgeführt.
Nach dieser Zeit war ein Transport möglich.
Zur Intensivtherapie wurde sie auf unser Gelände verbracht.
Die Therapie mit täglich HT (Ganzkörper und spezielles Reheprogramm) wurde fortgeführt
und zusätzlich mit einer Stoffwechselentgiftung begonnen.

Am 18.10.07 wurde sie dem Huforthopäden vorgeführt:
Hinterbeine: Im Vordergrund stehen die Strahlfäule und die falsche Gelenksstellung. Diese
wird über mehrere Sitzungen korrigiert und die Fäule mit einem entsprechenden
biologischen Desinfektionsmittel behandelt.
Vorderbeine: Links: Soweit vorhanden und herauszuarbeiten wird der Huf dort auf den
Tragrand gestellt, die Sohle entlastet und sie bekommt ständig Krankenschuhe, die einen
leichten Sohlendruck ausüben. Rechts: Hufkorrektur nach huforthopädischen
Gesichtspunkten, Desinfektion der Fäulnisstellen und da druck- und schmerzempfindlich
ebenfalls Krankenschuh



18.10.07 die erste vorsichtige Korrektur vorne links, die Sohle wurde nur wenig bearbeitet

 

am selben Tag wurden die Hinterbeine in eine funktionelle Richtung korrigiert.

9.11.07 linker Vorderhuf zeigt deutlich gesundes und festes Hufhorn, geringer Fäulnisbefall, eingesägte Hornspalte wächst nach außen weg. Belastung ohne Schuhe auf weichem Boden normal, keine Lahmheitszeichen,



9.11.07 2. Huforthopädische Kontrolle:
Hinterbeine: Stellung hat sich deutlich gebessert, noch nicht optimal. Fäulnisstellen sind
beseitigt und Hufsubstanz hat sich gefestigt, Hufhorn wächst gesund nach.
Vorderbeine: Links: Einschnitt durch den Tierarzt wächst zunehmend heraus, Hufsubstanz
ist fester und kompakt und nur noch an der Spitze ein fauler Bereich. Rechts: zunehmend
gesunde Hufsubstanz,



Beide Hinterbeine zeigen nach der Behandlung gesundes Hufhorn, keine Fäulnisprozesse
mehr


Nach 4 Wochen intensiver Therapie:
  • mit täglichem Einsatz von HT (15min. Ganzkörper, anschließend 30 min.
    Reheprogramm)
  • 2x täglicher Gabe eines stoffwechselentgiftenden Präparates
  • Unterstützung des Organismus mit einem Mineralpräparat
  • enger Zusammenarbeit mit einem Huforthopäden

wurde die Stute nach Hause entlassen.
Die Krankenschuhe konnten entfernt werden, die Fäulnisprozesse waren ausgeheilt, die
Hinterbeine begannen sich in die richtige Stellung zu korrigieren, beide Vorderbeine bildeten komplett neues und gesundes Horn und am linken hatte sich die Spalte fast ausgewachsen.  Auf weichem Boden zeigte sie kaum mehr Lahmheitszeichen und begann schon im Freilauf zu traben und einige Galoppsprünge zu zeigen.
Ihr Allgemeinzustand hat sich stark verbessert, sie hat sichtbar kaum mehr Schmerzen und man spürt wieder Lebenswille. Das Fell glänzt und zeigt Farbschattierungen, die vorher keiner geahnt hat

4.12.07 Erneute Hufkorrektur



HT-Gerät im Einsatz




Eine „neue“, wenn auch etwas schmutzige Laura!